Züchter Mf. Hans-Peter Tabernig, Lavant/Osttirol


"Wenn ich sicher wäre, dass man im Paradies mit Bracken jagen darf, würde ich mich bemühen ein Heiliger zu werden, um dorthin zu kommen."
Von Franz Simmet - Ein Jägerleben in Bosnien und der Herzegowina


Brandlbracken im Zwinger von der Fliehburg
Auf dem Titelbild die Prüfungssiegerin und Stammhündin meiner Brandlzucht "Rasiya Janska".


Rasiya Janska, gew. 02.06.2015, ÖHZB 4817
aus Ada, SLRBrb-840 nach Ciro von der Griesalm, ÖHZB 3734

Prüfungssiegerin 2016 mit 510 P. (Ia Preis) bei der GP in Thurn/Osttirol
Formwert:  vorzüglich
HD-frei (A)

Eine absolut wesensfeste und robuste Hündin mit 51 cm Schulterhöhe und zwei Gesichtern. In "zivil" ist sie ein kinderfreundlicher, gutmütiger und Fremden gegenüber neutraler Familienhund, der keiner Fliege etwas zuleide tut, aber auf der Jagd ist es vorbei mit ihrer "Frömmigkeit". Ihre Passion, Wildschärfe und angewölfte Griffsicherheit (Drossel-/Kehlgriff) sind der Garant eines verlässlichen Nothelfers und Erlösers bei der Nachsuche (Hatz) auf krankes und weidwundes Wild.
Mit knapp vier Monaten war "Rasiya" bereits spurlaut und zeigte in diesem Alter schon ihre Veranlagung zum "Langjager". Sie changiert nicht, sondern jagt ihr einmal aufgenommenes Wild - und nur dieses - mit eisernem Spurwillen und Spurtreue anhaltend, bis sie nach beendeter Hatz flott und verlässlich zum Ausgangspunkt zurück kommt. 
Ihre kompromisslose Raubzeugschärfe, ihre Bring- und Wasserpassion hat bei Bracken Seltenheitswert. Noch kein Jahr alt, war sie schon eine zuverlässige Verlorenbringerin. Sie apportiert die Ente aus dem See und zeigt tadellose Leistungen auf der Fuchs- und Hasenschleppe sowie als Bringselverweiserin.
Sie ist der Prototyp eines Vollgebrauchshundes mit Schwerpunkt „Laute Jagd“, das Brackieren auf  Fuchs & Hase.
Mit etwas Züchterglück vertraue ich darauf, dass die Stammhündin meiner Brandlzucht ihre Gene weiter vererbt und dass ihre Kinder und Kindeskinder in gute Jägerhände kommen, wo sie sich entwickeln können und nur so zu brauchbaren Jagdgehilfen werden!

W u r f p l a n u n g
Der letzte Wurf im Frühjahr 2020 war ein Glückstreffer. 
Gemäß der Zuchtordnung muss die Hündin ein Jahr pausieren, weshalb erst Anfang 2022 der nächste Wurf - voraussichtlich ein Wiederholungswurf - geplant ist. 

 


Cora von der Fliehburg, gew. 11.06.2017, ÖHZB 4987
aus Rasiya Janska nach Aron vom Hahnenschlag, ÖHZB 4163

1. Preis bei der Gebrauchsprüfung 2019 in Sachsenburg/Ktn.
Formwert: vorzüglich
HD-frei(A)

Bei dieser Hündin handelt es sich um eine wachsame, herrentreue und jagdlich hoch veranlagte Vertreterin ihrer Rasse mit selbstbewusstem Wesen. Sie verkörpert den mittleren Typ, hat bestes Stockhaar und repräsentiert ein bildsauberes "Vieräugl". 

W u r f p l a n u n g
Die vom ÖBV im Zuchtprogramm aufgenommenen Cora v. d. Fliehburg, ÖHZB 4987 wird mit dem dominanten Zuchtrüde Basil vom Teufelgraben, ÖHZB 4282
  • Österr. Jagdhundejprüfungssieger (2x GP 1. Preis)
  • Nachweis der jagdlichen Eignung auf Schwarzwild
  • Formwert: vorzüglich
voraussichtlich Anfang Dez. 2021 gedeckt.